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Besonders herzliche Worte zum Abschied sprechen Landtagspräsident Alois Glück und
Wirtschaftsstaatssekretär Hans Spitzner. Glück bezeichnet Lang als einen Menschen
mit einem großen Herzen für Schwache und Benachteiligte. Er sei der "geborene Vermittler"
gewesen, sei aber als Fraktionsvorsitzender der CSU im Landtag auch sehr selbstbewußt
gegenüber der Staatsregierung aufgetreten: "Dies vertrat er, lebte er mit Beharrlichkeit,
mit Entschiedenheit und auch mit Schläue." Spitzner sagt: "Gustl war wie ein großer
wuchtiger Eichenschrank, der mitten in der Oberpfalz stand und den niemand verrücken
konnte." Ein Bild, das Lang selbst einmal gebraucht hat. 1993, als der erste Zorn über
sein Ausscheiden aus dem Kabinett verraucht war, sagte er in einem Interview: "Die Eiche
bleibt." Weidens Oberbürgermeister Hans Schröpf sagt: "Wir wollen und wir können uns
nicht vorstellen, daß er nicht mehr dabei ist."
Den Trauerzug zum Stadtfriedhof begleiten am Straßenrand viele Bürger,
nicht nur aus Weiden, auch aus verschiedenen Landkreisgemeinden. Einer hält
ein Schild: "Gustl, vergelt´s Gott! Deine dankbaren Oberpfälzer!"
Die Stadt Weiden, die bis dahin nur den Gustl-Lang-Saal in der Max-Reger-Halle
hat, benennt ein gutes halbes Jahr nach Langs Tod die Wirtschaftsschule in
"Gustl-Lang-Schule" um.
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