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Gustl-Lang.de
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Spiel über Bande 1 2

"Spiel über Bande" nennt MdB Ludwig Stiegler (SPD) eine Arbeitsweise Gustl Langs, mit der dieser - wiewohl strammer CSU-Mann - sich ungeniert über Parteigrenzen hinwegsetzte, wenn es der Sache respektive dem Menschen diente. Dieses "Spiel" mußte allerdings hinter den Kulissen vonstatten gehen. Öffentlich erwischen lassen wollte sich der CSU-Minister nicht dabei, daß er die Parteigrenzen zu Zeiten derart zu verwischen bereit war. Und es gab für ihn diese Grenzen zum Beispiel zu den "Sozis" ja auch tatsächlich, nur war Gustl Lang in der Lage zu erkennen, daß es "Sozis" genau wie ihm um ein gemeinsames Ziel gehen konnte. Und dann erschien es ihm angeraten, der gemeinsamen Sache willen ein gemeinsames Spiel zu spielen. Das aber freilich so, daß es nicht ruchbar wurde.

Ein Beispiel für dieses "Spiel über Bande" ist die Sulzbach-Rosenberger "Maxhütte". Lang hat sich bei Stiegler wiederholt den Druck, die Schelte aus der Heimat "bestellt", die er in München brauchte, um im Landtag den Fokus auf diesen Brennpunkt zu richten. Mit unschuldigem Blick berichtete der Minister am Montag im Landtag von "unerhörten Anfeindungen" in der Heimat, von Schuldzuweisungen an die Staatsregierung, die er mit Hilfe Stieglers lanciert hatte, und listete dann seine Forderungen zur Rettung der Maxhütte auf...

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Der "schwarze" Minister a. D. und sein "roter Bruder" Ludwig Stiegler; Foto: Eichl
 
 
 
 
 
 
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