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Der Weidener Oberbürgermeister Hans Schröpf hat ebenfalls viele, viele Samstage und
Sonntage im Zottbachhaus verbracht.In "hunderten von Stunden" seien dort Visionen
gesponnen, aktuelle Probleme gewälzt und immer wieder auch Lösungen gefunden worden.
Das Zottbachhaus war auch einmal im Jahr Treffpunkt für die Spitzen des öffentlichen
Lebens aus der Stadt Weiden und dem Landkreis Neustadt/WN. Beim "Fischessen" am
Aschermittwoch scharte Lang um sich, was Rang und Namen hatte in der Region und bot
damit dem Bürgermeister wie dem Unternehmer ein Forum, Gelegenheit zum Kontakt. Meist
nahm an diesen "Fischessen" auch ein prominenter Gast aus München teil, ein Ministerkollege,
wenigstens ein Staatssekretär.
Das Zottbachhaus war schließlich auch Langs Rückzugsort, als ihn Edmund Stoiber im
Sommer 1993 nicht mehr ins Kabinett berief. Lang war damals beleidigt und machte eine
Zeitlang auch kein Hehl daraus.
Er verbrachte damals jeden Tag in seinem Büro im
Zottbachhaus, schmollend, aber dennoch nicht untätig. Und wenige Monate später hatte
er sich wieder soweit im Griff, daß er seine alte Anwaltskanzlei in Weiden wiederbelebte
und einen neuen, den letzten Lebensabschnitt begann - als Minister a. D.
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